Fragen & Antworten
Die wichtigsten Antworten zu 42°OS – von Funktionsweise über Sicherheit und Integration bis zu Preisen und Einführung.
Allgemein zu 42°OS
Was ist 42°OS?
42°OS ist eine On-Premises KI-Plattform für den Mittelstand. Sie automatisiert wiederkehrende Geschäftsprozesse, beantwortet Fragen zu Ihren eigenen Unterlagen und schützt dabei Ihre Daten durchgehend. 42°OS läuft auf Ihren eigenen Servern oder auf Servern in Deutschland.
Für wen ist 42°OS gedacht?
Für mittelständische Unternehmen, die Geschäftsprozesse automatisieren wollen und dabei volle Kontrolle über die eigenen Daten und die eigene Infrastruktur behalten müssen, zum Beispiel aus Datenschutz-, Compliance- oder Sicherheitsgründen.
Kann ich 42°OS als Systemhaus oder Berater einsetzen?
Ja. Systemhäuser und Berater können 42°OS auch als Whitelabel-Lösung im eigenen Namen für ihre Kunden betreiben, als eigenständiger Technologiepartner. So lässt sich ein zusätzliches Angebot für Kunden mit Anforderungen an Datenschutz, Compliance oder Datenhoheit aufbauen, ganz ohne eigenen KI-Stack. Mehr dazu auf unserer Seite für IT-Systemhäuser.
Wo fangen wir sinnvoll mit KI an?
Wir schauen uns gemeinsam Ihre Prozesse an und finden heraus, wo sich der erste Schritt am meisten lohnt. Das geschieht klassisch im Gespräch oder, wenn gewünscht, unterstützt durch unseren KI-Prozessberater 42°Pulse, der aus E-Mails und kurzen Interviews eine genaue Beschreibung Ihrer tatsächlichen Prozesse ableitet. Der eigene Prozess muss also vorher nicht selbst dokumentiert werden, das übernehmen wir gemeinsam.
Was unterscheidet 42°OS von anderen KI-Lösungen?
Der wichtigste Unterschied liegt darin, wo die Daten liegen. 42°OS läuft auf der eigenen Infrastruktur oder in einem deutschen Rechenzentrum bei Hetzner, nicht bei einem fremden Cloud-Anbieter. Ihre Daten bleiben unter Ihrer Kontrolle.
Die Arbeit läuft weiter, auch wenn eine externe Verbindung wie das Internet ausfällt. Viele cloud-basierte KI-Tools stehen in diesem Moment komplett still.
Bei den Kosten zahlen Sie nur, was Sie wirklich brauchen. Ein Festpreis deckt die vereinbarte Leistung ab, unabhängig davon, wie viele Dokumente verarbeitet werden. Das macht die Kosten von Anfang an planbar, auch wenn das Unternehmen wächst.
Warum 42°OS statt einzelner KI-Tools oder Individualentwicklung?
Einzelne KI-Tools können ihre jeweilige Aufgabe oft gut lösen, die Herausforderung entsteht beim Verbinden. Unterschiedliche Tools sprechen nicht automatisch miteinander, und jede zusätzliche Schnittstelle kostet Zeit und oft auch Geld. 42°OS bringt eigene, aufeinander abgestimmte Schnittstellen mit, ohne zusätzliche Kosten für die Anbindung. Eine Individualentwicklung wiederum bindet viel eigene Zeit und Budget, bevor überhaupt ein Ergebnis sichtbar wird.
Können wir mit einem einzelnen Anwendungsfall starten?
Ja. Viele Kunden starten mit einem konkreten, klar abgegrenzten Anwendungsfall und erweitern schrittweise, sobald sich der Nutzen gezeigt hat. 42°OS wächst dabei mit, vom einzelnen Prozess bis zur unternehmensweiten Lösung.
Sicherheit, Datenschutz & Compliance
Nicht „alles bleibt immer lokal", sondern „Sie bestimmen, was wo läuft".
Ist der Einsatz von 42°OS DSGVO-konform?
Ja, wenn er entsprechend gestaltet wird, und genau dafür ist 42°OS gebaut. Sie entscheiden, was auf Ihrer eigenen Infrastruktur läuft und ob überhaupt etwas extern angebunden wird. Im Standardbetrieb bleiben alle Daten auf Ihren Servern oder bei Hetzner auf Servern in Deutschland. Alle KI-Modelle laufen lokal, ohne externe API-Aufrufe.
Wo werden meine Daten verarbeitet und gespeichert?
Dort, wo Sie es festlegen: auf Ihren eigenen Servern oder bei Hetzner auf Servern in Deutschland. Möchten Sie zusätzlich externe Dienste einbinden, entscheiden Sie das selbst. Verpflichtend ist keine Cloud-Komponente.
Wie ist 42°OS gegen Angriffe wie Prompt Injection abgesichert?
42°OS verfügt über mehrschichtige Sicherheitsmechanismen, unter anderem zum Schutz vor Prompt Injection, Malware und Denial-of-Service-Angriffen. Das vollständige Sicherheitskonzept stellen wir Ihnen im Rahmen des Vertriebsprozesses im Detail vor.
Kann ich 42°OS ganz ohne Internetverbindung betreiben (Air-Gap)?
Ja, wenn Sie das möchten. 42°OS funktioniert ohne ausgehende Internetverbindungen, bis hin zum vollständigen Air-Gap-Betrieb. Die Entscheidung darüber liegt bei Ihnen.
Wie funktioniert die Benutzerverwaltung und Zugriffskontrolle?
42°OS lässt sich direkt an Ihre bestehende Benutzerverwaltung anbinden, etwa über Active Directory oder LDAP. Ihre Mitarbeiter melden sich mit gewohnten Zugangsdaten per Single Sign-On an. Rollenbasierte Berechtigungen stellen sicher, dass jeder Nutzer genau die Rechte erhält, die seine Rolle erfordert.
Werden alle Aktionen protokolliert (Audit-Logging)?
Ja, jede Aktion wird unveränderlich protokolliert. Vollständige Aktivitätsprotokolle lassen sich jederzeit für Compliance-Nachweise, ISO-Audits oder Betriebsprüfungen exportieren.
Ist 42°OS unabhängig von US-Hyperscalern wie AWS, Microsoft Azure oder Google Cloud?
Ja, vollständig. 42°OS läuft auf Ihren eigenen Servern oder bei Hetzner auf Servern in Deutschland. Es benötigt keine Anbindung an Hyperscaler oder andere externe Cloud-Dienste. Das schafft Unabhängigkeit und Resilienz, auch gegenüber Anbietern außerhalb des EU-Rechts.
Technik, Integration & Konnektoren
Brauche ich Programmierkenntnisse, um mit 42°OS zu arbeiten?
Nein. Workflows werden über einen visuellen No-Code-Designer per Drag-and-Drop erstellt und lassen sich per Spracheingabe steuern. Fachabteilungen können damit eigenständig arbeiten, ohne auf IT-Ressourcen angewiesen zu sein. Für individuelle Anforderungen oder komplexe Integrationen steht Ihnen unser Team zur Seite.
Auf welcher Infrastruktur läuft 42°OS?
42°OS läuft Docker-basiert auf Ihrer eigenen Hardware, vom einzelnen Server bis zur unternehmensweiten Installation. Die Plattform ist beliebig skalierbar und lässt sich in bestehende IT-Landschaften integrieren, auch mit Legacy-Systemen.
Welche Systeme lassen sich an 42°OS anbinden?
Über standardisierte REST-Schnittstellen lässt sich 42°OS mit nahezu jedem modernen System verbinden, etwa ERP- und CRM-Systemen, Wikis oder Ticket-Systemen. Auch SQL-Datenbanken lassen sich direkt anbinden, um Daten in Workflows zu nutzen oder per KI-Chat zu befragen. Für Schnittstellen fallen keine zusätzlichen Lizenzgebühren an.
Kann 42°OS auch Legacy-Systeme einbinden, für die es keine moderne Schnittstelle gibt?
Ja. 42°OS ist gezielt darauf ausgelegt, auch Legacy-Systeme ohne moderne API in Workflows oder im KI-Chat nutzbar zu machen. In vielen Fällen eignet sich dafür eine direkte Datenbank-Verbindung zur SQL-Datenbank oder ein Datenaustausch über Log- und XML-Dateien. Auch für diese Anbindung fallen keine zusätzlichen Lizenzgebühren an.
Was ist das Model Context Protocol (MCP) und wie nutzt 42°OS es?
MCP ist ein offener Standard, über den KI-Systeme direkt mit externen Tools und Datenquellen kommunizieren können. 42°OS unterstützt MCP, wodurch sich Drittsysteme besonders einfach und zukunftssicher anbinden lassen, zusätzlich zu Webhooks für ereignisgesteuerte Kommunikation in Echtzeit.
Welche KI-Modelle (LLMs) setzt 42°OS ein? Kann ich das Modell wechseln?
Die Sprachmodelle laufen dort mit, wo 42°OS läuft: auf Ihren eigenen Servern oder bei Hetzner in Deutschland. Sie bestimmen, welche Modelle eingesetzt werden und wie sie konfiguriert sind, ohne Latenz durch Cloud-Aufrufe und ohne Datenübertragung an Dritte.
Wie funktioniert das Wissensmanagement / RAG in 42°OS?
Retrieval-Augmented Generation (RAG) verbindet die Leistungsfähigkeit großer Sprachmodelle mit dem spezifischen Wissen Ihres Unternehmens. 42°OS indexiert Ihre Dokumente, Datenbanken und Wissenssysteme und macht sie für KI-Agenten zugänglich, ohne dass Daten Ihre Infrastruktur verlassen. Mitarbeiter erhalten so in Sekundenschnelle präzise, quellenbasierte Antworten aus dem gesamten Unternehmenswissen.
Was ist der KI-Prozessberater (42°Pulse) und wie funktioniert er?
42°Pulse macht bestehende, aber undokumentierte Abläufe sichtbar. In vier Schritten (Mailbox-Analyse, strukturiertes Sprach-Interview, automatische Prozess-Spezifikation und iterative Implementierung) entsteht aus der täglichen Kommunikation ein lauffähiger Workflow. Ausgewertet werden dabei nur Prozessschritte und Rollen, keine internen Inhalte. Auch die Mailbox-Analyse läuft vollständig auf dem eigenen Server, keine Mail verlässt das Haus.
Kann 42°OS in der Infrastruktur unserer Kunden betrieben werden?
Ja. Für Systemhäuser und Berater lässt sich 42°OS direkt in der Infrastruktur des jeweiligen Endkunden installieren und betreiben, genau wie im direkten Einsatz bei einem Unternehmen selbst. Die Docker-basierte Architektur macht das unabhängig davon, wer die Plattform am Ende betreut.
Preise & Einstieg
Was kostet 42°OS?
Das hängt davon ab, was Sie automatisieren möchten. Entscheidend sind der Umfang des Prozesses, die Systeme, die eingebunden werden sollen, der Einsatz von KI sowie Betrieb und Betreuung. Starre Pakete gibt es bei uns nicht. Welche Kosten Sie erwarten, erfahren Sie im unverbindlichen 30-Minuten-Gespräch. Mehr dazu auf unserer Preise-Seite.
Welche Einstiegsmöglichkeiten gibt es?
Sie können mit einem konkreten Prozess starten. Dafür entwickeln wir einen passenden KI-Assistenten oder einen automatisierten Workflow und binden ihn in Ihre bestehenden Abläufe ein. Wenn Sie mehrere Prozesse automatisieren und eigene Workflows gestalten möchten, ist die Plattform 42°OS die technische Grundlage. Welcher Einstieg sinnvoll ist, klären wir gemeinsam im Erstgespräch.
Wie viel Unterstützung erhalten wir?
So viel, wie Sie möchten. Sie können 42°OS nach einem Onboarding eigenständig nutzen, die ersten Automatisierungen gemeinsam mit uns umsetzen oder Konzeption, Umsetzung, Weiterentwicklung und Betreuung ganz unserem Team überlassen.
Kosten Schnittstellen zu ERP, CRM oder Datenbanken extra?
Nein. Für Schnittstellen fallen bei uns keine zusätzlichen Lizenzgebühren an. Sie können Ihre Automatisierungen erweitern, ohne für jede weitere Schnittstelle separat zu bezahlen.
Einführung, Betrieb & Support
Wie läuft die Einführung von 42°OS konkret ab?
Wir nehmen Ihre Prozesse gemeinsam mit Ihnen auf, entweder klassisch im Gespräch oder unterstützt durch unseren KI-Prozessberater 42°Pulse, der aus E-Mail-Kommunikation und strukturierten Interviews eine präzise Prozess-Spezifikation ableitet. Diese wird direkt in einen lauffähigen Workflow übersetzt und schrittweise verfeinert.
Wie lange dauert die Implementierung bis zum produktiven Einsatz?
Bei vorgefertigten Assistenten und Templates oft nur wenige Tage. Bei individuell erarbeiteten Prozessen liegt der erste produktive Einsatz typischerweise vier bis acht Wochen nach Start.
Wer betreut uns nach dem Go-Live?
Sie erhalten einen direkten Ansprechpartner aus unserem Team in Ostwestfalen. Kein anonymes Ticketsystem, keine andere Zeitzone. Persönliche Betreuung gehört bei uns dazu.
Was passiert, wenn sich unsere Prozesse ändern?
Workflows lassen sich jederzeit im No-Code-Designer anpassen, ohne dass Fachabteilungen auf IT-Ressourcen angewiesen sind. Bei größeren Änderungen unterstützt Sie unser Team. Automatisierung, die heute funktioniert, muss auch morgen zu Ihren Anforderungen passen.
Wie kann ich 42°OS unverbindlich kennenlernen?
Am einfachsten in einem kostenlosen, rund 30-minütigen Gespräch. Darin analysieren wir gemeinsam Ihren wichtigsten Prozess und zeigen konkret, wie sich 42°OS in Ihrem Unternehmen einsetzen lässt. Nehmen Sie über unsere Kontaktseite Verbindung zu uns auf.
Welche Rolle übernimmt 42° und welche der Partner?
Das ist individuell und hängt vom jeweiligen Partnerschaftsmodell ab. Gemeinsam mit dem Partner legen wir fest, welche Aufgaben er übernimmt, von der Kontaktaufnahme bis zur direkten Konfiguration von Standardlösungen für seine Kunden. Die Angebotserstellung bleibt in jedem Fall bei 42grad.
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